
Symbolischer Spatenstich für das Förderprojekt „Graue Flecken“ – Bauarbeiten im ersten Ausbauabschnitt bereits weit fortgeschritten
Münster, 3. September 2026 – Der geförderte Glasfaserausbau in Münster schreitet weiter voran. Im Rahmen des Förderprojekts „Graue Flecken“ erschließt die epcan GmbH aus Vreden rund 1.300 Adressen im Stadtgebiet mit leistungsfähiger Glasfaser bis ins Gebäude. Mit einem symbolischen Spatenstich am Schonebecker Weg bei Nienberge wurde nun gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Münster, der Bezirksregierung sowie den beteiligten Bauunternehmen ein weiterer Meilenstein des Projekts markiert.
Die Bauarbeiten laufen bereits seit Juni 2026. Aktuell konzentriert sich der Ausbau auf den Bereich Häger/Nienberge. Dort sind bereits rund 65 Prozent der geplanten Trasse fertiggestellt.
In den kommenden ein bis zwei Monaten sollen die Arbeiten im nächsten Ausbauabschnitt Sprakel/Kinderhaus beginnen. Gegen Ende des Jahres ist der Baustart im Bereich Hiltrup vorgesehen. Die Fertigstellung des gesamten geförderten Glasfaserausbaus ist nach aktueller Planung bis zur ersten Jahreshälfte 2028 vorgesehen.
Glasfaser für bislang unterversorgte Adressen
Das Förderprojekt umfasst rund 1.300 Adressen, die überwiegend in Randlagen sowie an Stadtteilgrenzen liegen. Durch die Förderung erhalten nun auch diese Haushalte und Unternehmen die Möglichkeit, an eine moderne und zukunftssichere Glasfaserinfrastruktur angeschlossen zu werden.
„Mit dem Ausbau schaffen wir eine leistungsfähige digitale Infrastruktur für die bislang unterversorgten Adressen in Münster. Besonders freut uns, dass die Arbeiten bereits gut voranschreiten und wir im ersten Ausbauabschnitt einen großen Teil der geplanten Trasse fertigstellen konnten. Gemeinsam mit der Stadt Münster und unseren Projektpartnern möchten wir den Ausbau nun Schritt für Schritt weiter voranbringen“, sagt Gerd Gevering, Geschäftsführer der epcan GmbH.
50 Prozent werden durch den Bund getragen, weitere 40 Prozent durch das Land Nordrhein-Westfalen. Die Stadt Münster übernimmt einen Eigenanteil von zehn Prozent.
Wo es technisch und organisatorisch möglich ist, sollen bereits vorhandene Glasfaser- und Leerrohrinfrastrukturen in den weiteren Ausbau einbezogen werden. Dadurch können vorhandene Strukturen effizient genutzt und zusätzliche Tiefbauarbeiten möglichst reduziert werden.
Geförderten Glasfaseranschluss sichern
Für die förderfähigen Adressen besteht im Rahmen des Projekts die Möglichkeit, einen Glasfaseranschluss bis ins Gebäude für 0 Euro zu erhalten. Eigentümerinnen und Eigentümer können über den Verfügbarkeitscheck von epcan prüfen, ob ihre Adresse zum Fördergebiet gehört.
Weitere Informationen zum Glasfaserausbau in Münster sowie den Verfügbarkeitscheck gibt es unter:
epcan.de/gebiet/muenster
Über epcan
Die epcan GmbH mit Sitz in Vreden plant, baut und betreibt moderne Glasfasernetze. Das Unternehmen realisiert sowohl eigenwirtschaftliche als auch geförderte Breitbandprojekte und versorgt Haushalte und Unternehmen mit leistungsfähigen Glasfaseranschlüssen.
Bildunterschrift:
Beim symbolischen Spatenstich für das Förderprojekt „Graue Flecken“ in Münster (v. l.): Nils Hodges (Bezirksregierung Münster), Laura Springenberg (Bezirksregierung Münster), Edin Hadzic (Bauleiter Fiber Energy), Tilman Fuchs (Oberbürgermeister der Stadt Münster), Tom Geling (epcan), Christian Tebel (Stadt Münster), Gerd Gevering (Geschäftsführer epcan), Benedikt Mensing (epcan), Yvonne Tillack (Fiber Energy) und Hajro Jusifovic (Fiber Energy).
Foto: Stadt Münster / Meike Reiners



